MEHR GELD DURCH DIGITALISIERUNG
Unser Gesundheitswesen krankt: die Bürokratie bremst die Produktivität der Leistungsträger, Prozesse gestalten sich langwierig und es fehlen Anreize zur Effizienzsteigerung. Wir zeigen, dass systematische Digitalisierung nicht nur hilfreich ist, sondern auch wirtschaftlichen Erfolg bedeutet.
KEINE INCENTIVIERUNG VON EFFIENZ
Heutzutage sind Funktionäre im Gesundheitswesen wichtiger als Ärzte und Pfleger, der Verwaltungsapparat verlangsamt die klinikeigenen Prozesse und es gibt kaum Anreize, Abläufe effizienter zu gestalten. Jeder Fortschritt in der Produktivität wird so lange durch Regularien („Qualitätssicherung“) begrenzt, bis der Produktionszuwachs wieder verschwunden ist. Eine Planwirtschaft, die zur Mangelwirtschaft führt: Budgetierung und Prozessoptimierung sind ein Widerspruch in sich.
RÜCKSCHRITT HINDERT DEN FORTSCHRITT
Das Gesundheitswesen verkennt immer noch das Potential der Digitalisierung und investiert zu wenig in die eigene Zukunft. Seit 20 Jahren geben Kliniken nur ca. 1 % ihres Umsatzes für die IT aus – sie sind echte Museumsbetriebe. Eine langfristige und effiziente Digitalisierung wird ausgebremst; dabei lohnt sich das Invest.
MEHR MAGRATHEA – MEHR ERFOLG
Digitalisierung ist der Schlüssel zum organisatorischen und wirtschaftlichen Erfolg: Die 300 von uns betreuten Kliniken haben etwa 300 Millionen Patienten im Jahr. Das sind jährlich umgerechnet ca. 50 Millionen Leistungstermine. Allein unsere TIMEBASE® 3.1 Software steigert die Klinikleistung um 10 %. Das entspricht 100.000 kostenlos behandelten Patienten pro Jahr. Monetär ausgedrückt: 1 Mio Fälle x 10 % Effizienz x 3.000 Euro pro Fall sind: 300 Millionen Euro jährlich.
LUKRATIVE ENTLASTUNG DER ÄRZTE
Es gibt in Deutschland ca. 200.000 Klinikärzte. 50 % ihrer Arbeitszeit behandeln sie die Patienten – die andere Hälfte müssen sie sich um Organisation, Bürokratie, Dokumentation und Qualitätssicherung kümmern. Mit einer effizienten Digitalisierung bräuchten sie nur noch 25 % ihrer Arbeitszeit darauf verwenden. Das ergibt 50.000 kostenlose Klinikärzte pro Jahr. Bei einem Durchschnittsverdienst eines Klinikarztes von 100.000 Euro heißt dies jährlich 5 Milliarden Euro effektive Einsparungen.
EIN VERLUST FÜR DIE VOLKSWIRTSCHAFT
Die fehlende Digitalisierung zieht auch einen volkswirtschaftlichen Schaden von 200 Milliarden Euro jährlich nach sich.
Denn mit der Digitalisierung entsteht folgende Rechnung:20 Mio stationäre Fälle p.a., 25 % mehr Netto-Ärzte
= 5 Mio Fälle kostenlose zusätzliche Kapazität
Ein Jahr Lebensverlängerung pro Aufenthalt
Nutzen/Lebensjahr = BIP pro Kopf = 40.000 Euro
= 200 Milliarden Euro volkswirtschaftlicher Nutzen pro Jahr
Nutzen/Lebensjahr laut dkfz = 170.000 Euro
= 850 Milliarden Euro Nutzen pro Jahr
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FAZIT – DIGITALISIERUNG IST GELD
Digitalisierung ist nicht einfach eine kleine Stellschraube im Kliniksystem: Sie kann Abläufe optimieren, erleichtern und sich somit monetär mehr als bezahlt machen. Bringen wir das erkrankte Gesundheitssystem wieder ins Gleichgewicht.




